Die ÖBB-Infrastruktur AG ist ein modernes Unternehmen, das alle Voraussetzungen für eine sichere, umweltfreundliche, nachhaltige und leistbare Mobilität bereitstellt. Damit tragen wir die Verantwortung für ein modernes Schienennetz in Österreich. Der Geschäftsbereich Unterinntal ist für Planung und Bau der nördlichen Zulaufstrecke zum Brenner Basistunnel auf Österreichischem Staatsgebiet zuständig.
Bau der neuen Unterinntalbahn
Beim Ausbau der Eisenbahnachse Brenner hat sich die europäische Verkehrspolitik für ein schrittweises Vorgehen entschieden. Höchste Priorität fällt dabei dem Abschnitt zwischen Kundl und Baumkirchen im Tiroler Unterinntal zu. Auf dieser zweigleisigen Strecke verkehren im Durchschnitt täglich bereits mehr als 300 Züge und an Spitzentagen bis über 350. Eine Ausweitung des Schienenverkehrs auf den bestehenden Anlagen ist betrieblich nur mehr begrenzt möglich. Das Unterinntal wurde so zum „Flaschenhals“ des internationalen Nord-Süd-Schienenverkehrs über den Brenner und ein entsprechender Ausbau eine verkehrspolitische Notwendigkeit. Zwischen Kundl und Baumkirchen geht die Neubaustrecke 2012 in Betrieb. Das Trassenauswahlverfahren für den zweiten Ausbauschritt zwischen Kundl und Schaftenau wurde im September 2009 beendet. Derzeit laufen hier die Vorarbeiten für eine zukünftige Umweltverträglichkeitsprüfung.