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Sicherheitskonzept
 
Sicherheitsmaßnahmen
 
Die Eisenbahn zählt zu den sichersten Massenverkehrsmitteln unserer Zeit. Hohe Geschwindigkeiten und kurze Zugfolgen ermöglichen ein maßgeschneidertes Angebot für Kunden im Güter- und Personenverkehr. Moderne Leit- und Steuerungstechnik sowie strenge Dienstvorschriften sorgen für einen reibungslosen Ablauf aller Zugbewegungen. Zusätzlich zu den sicherheitsrelvanten Maßnahmen, die Störfälle im Vorfeld verhindern, verfügt die neue Eisenbahnstrecke über zahlreiche Sicherheitseinrichtungen.

 
Zugänglichkeit und Belüftung
 
Mehr als 80 Prozent der Neubaustrecke im Tiroler Unterinntal liegen in Tunnels und Wannen. Schon in den ersten Planungsphasen für die neue Bahn war daher klar, dass dem Thema Tunnelsicherheit besondere Bedeutung zufällt. Über Rettungsausgänge in Abständen von 500 Metern gelangt man von den Bahnanlagen ins Freie. Entsprechend den jeweiligen Umgebungsbedingungen können Reisende und Bahnbedienstete die Tunnel entweder durch Seitenstollen, Schächte oder begleitende Rettungstunnel verlassen. Alle Ausgänge der Bahntunnel sind mit Schleusen ausgerüstet, die durch spezielle Lüftungsanlagen unter leichtem Überdruck gehalten werden, sodass selbst im Falle eines Feuers alle Personendurchlässe rauchfrei bleiben. In den Bahntunnels führen beleuchtete Handläufe entlang der Rettungswege zu den Ausgängen.

 
Rettungsplätze und Schachtkopfgebäude
 
Bei den Sicherheitsausgängen der Eisenbahntunnels bestehen Rettungsplätze, welche über eine ausreichende Aufstellfläche für Einsatzfahrzeuge sowie über Landeplätze für Rettungshubschrauber verfügen. In den Schachtkopfgebäuden stehen den Einsatzkräften Lastenaufzüge und Räume für die Koordinierung des Rettungseinsatzes zur Verfügung.


 
 
Portal Rettungsstollen im Bereich Terfens
 
Fluchtwegkennzeichnung